Ihr Recht auf Sicherheit: So funktioniert die Kostenübernahme für den Hausnotruf durch die Pflegekasse
Diesen Text gibt es auch in Einfacher Sprache.
Die Kostenübernahme für einen Hausnotruf durch die Pflegekasse ist ein wichtiges Thema für viele Menschen, die so lange wie möglich sicher und selbstbestimmt in ihrem Zuhause leben möchten. Glücklicherweise ist der Hausnotruf als offizielles Pflegehilfsmittel anerkannt, weshalb die Kosten unter bestimmten Voraussetzungen von der Pflegeversicherung getragen werden. Der Prozess kann auf den ersten Blick komplex erscheinen, ist aber mit der richtigen Anleitung gut zu bewältigen. In diesem Beitrag beantworten wir die wichtigsten Fragen rund um den Antrag und die Genehmigung, sodass Sie genau wissen, welche Schritte notwendig sind. Denn die finanzielle Unterstützung ist ein gesetzlich verankertes Recht, das Ihnen zusteht.
Welche genauen Voraussetzungen muss ich für die Kostenübernahme erfüllen?
Um eine Kostenübernahme für den Hausnotruf durch die Pflegekasse zu erhalten, müssen bestimmte Kriterien erfüllt sein. Diese stellen sicher, dass das Hilfsmittel gezielt bei den Personen ankommt, die es am dringendsten benötigen.
Die grundlegendste Voraussetzung ist das Vorhandensein eines anerkannten Pflegegrades (Pflegegrad 1, 2, 3, 4 oder 5). Darüber hinaus prüft die Pflegekasse in der Regel, ob die folgenden Punkte zutreffen:
Wie stelle ich den Antrag auf Hausnotruf bei der Pflegekasse?
Der Antragsprozess ist bewusst einfach gehalten, damit Sie schnell und unkompliziert die notwendige Unterstützung erhalten. Tatsächlich nehmen Ihnen seriöse Anbieter wie AUTAVIE-Sievers den Großteil der Arbeit ab.
Brauche ich ein ärztliches Attest für den Hausnotruf-Zuschuss?
Ein ärztliches Attest ist nicht in jedem Fall zwingend erforderlich, kann den Prozess der Kostenübernahme für den Hausnotruf durch die Pflegekasse aber erheblich beschleunigen und vereinfachen. Es dient als zusätzlicher, starker Beleg für die medizinische Notwendigkeit des Systems.
Bis zu welchem Betrag übernimmt die Pflegekasse die Hausnotruf-Kosten?
Die Pflegekasse übernimmt die Kosten für die sogenannte Basisversorgung. Gemäß den Verträgen, die der GKV-Spitzenverband mit den Leistungserbringern schließt, sind hierfür feste Beträge vorgesehen.
Entscheiden Sie sich für ein Paket mit Zusatzleistungen (z. B. ein Gerät mit Sturzsensor), die über das „Maß des Notwendigen" hinausgehen, müssen Sie die Mehrkosten selbst tragen.
*Ab dem 1. April 2026 wird der Zuschuss der PK für Hausnotrufgeräte erhöht auf 27,00€/Monat .Was tun bei Ablehnung des Antrags durch die Pflegekasse?
Sollte die Pflegekasse den Antrag auf Kostenübernahme für den Hausnotruf ablehnen, ist das kein Grund zur Resignation. Sie haben das Recht, gegen diese Entscheidung vorzugehen.
Lassen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich von AUTAVIE-Sievers beraten – wir übernehmen den gesamten Antragsprozess für Sie.
Jetzt beraten lassenGKV-Spitzenverband 2026 Hausnotruf Stand: 22.02.2026
Letztes Update: 10.03.2026
Hausnotruf und Pflegekasse
Ein Hausnotruf hilft in einem Notfall.
Sie können damit schnell Hilfe rufen.
So können viele Menschen länger sicher zu Hause leben.
Die Pflegekasse kann die Kosten bezahlen.
Dafür müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein.
Welche Voraussetzungen gibt es
Sie brauchen einen Pflegegrad.
Das kann Pflegegrad 1 bis Pflegegrad 5 sein.
Die Pflegekasse prüft oft auch diese Punkte
- Sie sind tagsüber oft allein.
- Oder Sie sind nachts oft allein.
- Sie haben ein hohes Risiko für einen Notfall.
- Zum Beispiel durch Stürze.
- Oder durch Schwindel.
- Oder durch Probleme mit dem Herzen.
- Sie können im Notfall nicht selbst Hilfe rufen.
- Zum Beispiel nicht mit einem normalen Telefon.
Dann gilt der Hausnotruf als Pflegehilfsmittel.
Ein Pflegehilfsmittel ist eine Hilfe für den Alltag.
So stellen Sie den Antrag
- Sie nehmen Kontakt zu einem Hausnotruf Anbieter auf.
- Der Anbieter berät Sie.
- Der Anbieter gibt Ihnen ein Formular.
- Sie füllen das Formular aus.
- Der Anbieter hilft Ihnen dabei.
- Oft schickt der Anbieter den Antrag an die Pflegekasse.
- Wenn die Pflegekasse zustimmt wird das Gerät zu Hause eingerichtet.
Brauchen Sie ein Attest
Ein Attest ist eine Bescheinigung von einer Ärztin oder einem Arzt.
Ein Attest ist nicht immer Pflicht.
Aber ein Attest kann helfen.
Dann geht es oft schneller.
Auch eine Empfehlung von einer Pflegefachperson kann helfen.
Zum Beispiel vom ambulanten Pflegedienst.
Wie viel bezahlt die Pflegekasse
Die Pflegekasse bezahlt die Grund Leistung.
Das ist die Standard Leistung.
- Die Pflegekasse bezahlt die einmalige Einrichtung.
- Die Pflegekasse bezahlt bis zu 25 50 Euro pro Monat.
- Das Geld ist für das Gerät und den Notruf Service.
Manchmal gibt es einen Eigenanteil.
Eigenanteil heißt Sie zahlen einen Teil selbst.
Das sind 10 Prozent.
Aber höchstens 25 Euro.
Das zahlen Sie nur einmal.
Wenn Sie befreit sind müssen Sie das nicht zahlen.
Wichtig
Extras kosten oft mehr Geld.
Zum Beispiel ein Sturzsensor.
Diese Mehrkosten zahlen Sie meistens selbst.
Was tun bei einer Ablehnung
Wenn die Pflegekasse Nein sagt können Sie widersprechen.
Widerspruch heißt Sie sind nicht einverstanden.
- Schreiben Sie der Pflegekasse.
- Sie haben dafür 1 Monat Zeit.
- Erklären Sie warum Sie den Hausnotruf brauchen.
- Ein Attest oder eine Empfehlung kann sehr helfen.
Wichtig zu wissen
Die Pflegekasse muss schnell entscheiden.
Meistens innerhalb von 3 Wochen.
Manchmal dauert es bis zu 5 Wochen.
Das ist so wenn der Medizinische Dienst mit prüft.
Wenn die Pflegekasse zu spät ist kann das wie eine Zustimmung sein.
Fragen Sie dann bei der Pflegekasse nach.
Viele Anbieter beraten kostenlos.
Viele Anbieter helfen auch beim Antrag.


