Hausnotruf von AUTAVIE erklärtAntworten auf Ihre Fragen
Rund 1 Mio. Teilnehmer nutzen bundesweit den Hausnotrufdienst. Der Bundesverband Hausnotruf e.V., bei dem auch AUTAVIE-Sievers Mitglied ist, erfasst täglich 11.000 Notrufe und 3.600 Einsätze durch Angehörige und Helfer vor Ort.
Quelle: Bundesverband Hausnotruf e.V. – Zahlen & Positionen (Zuletzt aufgerufen 16.04.2026)
AUTAVIE-Sievers steht seit 1990 als privater Anbieter für kompetente und verlässliche Beratung und Service rund ums Thema Hausnotruf. Wir beraten Tag für Tag Interessenten schnell und unkompliziert, um eine passende und kostengünstigste Hausnotruf-Lösung zu finden.
Durch unsere Zusammenarbeit in Verbänden und mit Pflegediensten stehen wir im regen Austausch rund ums Thema Hausnotruf. Mit unserem Know-how stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.
Die Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen finden Sie im Folgenden. Für alle weiteren Fragen stehen wir Ihnen auch gerne unter 0251 92797-15 telefonisch zur Verfügung.
Allgemeines zum Hausnotruf
Der Hausnotruf vereint ein technisches System und eine Dienstleistung, durch die alleinstehende Menschen im Notfall unkompliziert und selbstständig Hilfe rufen können.
Das Hausnotruf-System besteht aus einer Basisstation und einem Notruf-Sender, die dem Kunden von einem Dienstleister wie AUTAVIE-Sievers vermietet werden. Diese Systeme werden beim Kunden installiert und auf die Notfall-Leitstelle des Dienstleisters aufgeschaltet. Im Alarmfall erhält der Dienstleister eine Notruf-Meldung und ergreift die vorher mit dem Kunden vereinbarten Notfall-Maßnahmen.
Das Hausnotruf-System besteht aus einem Basisgerät und einem kleinen Funksender – oft „Funkfinger" genannt – in Form eines Medaillons, das entweder an einer Halskordel oder als Armband getragen wird.
Das Basisgerät wird an das Telefonnetz angeschlossen und über die Steckdose mit Strom versorgt. Es verfügt über einen Lautsprecher und ein Mikrofon und steht per Funk jederzeit im Kontakt mit dem Funksender.
Sobald Sie über den Funksender oder den Alarmknopf am Basisgerät einen Notruf auslösen, sendet das Basisgerät ein Notruf-Datenpaket ab und stellt eine Telefonverbindung zu unserer Leitstelle her. Befinden Sie sich in der Nähe der Basis, können Sie über Mikrofon und Lautsprecher mit dem Leitstellen-Mitarbeiter sprechen.
Ohne eine Telefonnummer zu wählen, wird durch Drücken eines kleinen roten Knopfes ein Notruf ausgelöst – ein Verwählen ist nicht möglich.
Der kleine Funksender wird am Körper getragen, sodass auch dann Hilfe gerufen werden kann, wenn das Telefon außerhalb der Reichweite ist.
Selbst bei Stromausfall kann eine Verbindung zur Zentrale hergestellt werden. Mit einem normalen Telefon wäre das nicht möglich.
Ihr Notruf wird rund um die Uhr von einem unserer Mitarbeiter persönlich entgegengenommen.
Auch wenn Sie Ihren Namen nicht nennen können, wissen wir sofort, wer Sie sind und welche Hilfeleistungen eingeleitet werden müssen.
Im Notfall
Durch den Druck auf den Funkfinger wird ein Signal an das Basisgerät gegeben, das automatisch unsere Zentrale alarmiert und eine Notfall-Meldung absetzt. Anhand der Meldung erkennen wir in der Leitstelle sofort, von wem die Meldung kommt.
Parallel baut das Basisgerät eine Sprechverbindung zu unserer Leitstelle auf. Unsere Mitarbeiter erkundigen sich zunächst, wie es Ihnen geht. Erhalten wir keine Antwort bzw. keine Entwarnung, ergreifen wir umgehend die vereinbarten Notfall-Maßnahmen.
Die Notfall-Maßnahmen legen Sie gemeinsam mit unserem Mitarbeiter vor der Aktivierung des Notruf-Gerätes fest. Sie benennen uns Personen Ihres Vertrauens, die einen Wohnungsschlüssel von Ihnen haben. Benötigen Sie Hilfe, rufen wir diese Personen in der von Ihnen angegebenen Reihenfolge an.
In dringenden Fällen alarmiert die Zentrale sofort den Rettungsdienst – das gilt vor allem dann, wenn Sie zur Gruppe der sogenannten Risikopatienten gehören. Hausnotruf ermöglicht es Ihnen, länger in Ihrer gewohnten Umgebung zu leben, und beruhigt auch Ihre Angehörigen und Freunde.
Bei Auslösung eines Notrufes wird automatisch eine Identifikationsnummer an die Notrufzentrale gesendet. Anhand dieser Nummer wird der Notruf dem Teilnehmer zugeordnet. So können auch ohne Sprechverbindung alle für Sie notwendigen Hilfeleistungen anhand der vorher vereinbarten Maßnahmen eingeleitet werden.
Sollten Sie einmal aus Versehen einen Notruf auslösen, machen Sie sich keine Sorgen! Unsere Mitarbeiter freuen sich, wenn es Ihnen gut geht und Sie keine Hilfe benötigen. Über die Gegensprechfunktion des Hausnotruf-Gerätes können Sie einfach Entwarnung geben. Es entstehen hierdurch auch keine zusätzlichen Kosten.
Sämtliche Alarmmeldungen unserer Hausnotruf-Geräte werden in unserer Notruf-Service-Leitstelle (NSL) in Münster bearbeitet. Dort bearbeiten Tag für Tag bis zu geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die eingehenden Alarmmeldungen.
Aufgrund unserer besonders guten und sicheren Ausstattung und unseres qualifizierten Personals dürfen wir in unserer Leitstelle nicht nur Hausnotrufe, sondern auch Meldungen von Alarm- und Überfallmeldeanlagen, z. B. aus Banken, aufschalten.
Wichtiges Merkmal sind unsere Zertifizierungen nach DIN EN 50518 und VdS 3138 – zwei Standards, denen nur wenige Hausnotruf-Leitstellen in Deutschland genügen.
Der Zentralist telefoniert sofort mit der von Ihnen angegebenen Kontaktperson. Das Eintreffen kann in jedem Einzelfall unterschiedlich sein. Es ist daher sinnvoll, bei der Auswahl der anzurufenden Personen auch die Entfernung zur Wohnung zu berücksichtigen.
Kosten und Kostenübernahme
Die Teilnahme am Hausnotruf wird über eine monatliche Pauschale abgerechnet. Bei positiv beschiedener Kostenübernahme-Zusage Ihrer Pflegekasse wird diese Pauschale von Ihrer Pflegekasse übernommen – der Hausnotruf ist dann für Sie kostenlos.
Sollte Ihre Pflegekasse die Kosten nicht übernehmen, fallen für die Miete des Gerätes einschließlich der Aufschaltung auf unsere ständig besetzte Zentrale sowie aller Einrichtungs- und Installationskosten monatlich 27,00 € an.
Wenn bei Ihnen Aussichten auf eine Kostenübernahme bestehen, übernehmen wir die Antragstellung für Sie. Wir benötigen lediglich einige Angaben zu Ihrer Pflegeversicherung und Ihrer häuslichen Situation.
Unsere Mitarbeiter nehmen die Informationen auf und unterstützen Sie. Alles Weitere geschieht zwischen unserer Buchhaltung und Ihrer Pflegeversicherung.
Technik und Anschluss
Um das Hausnotruf-Gerät bei Ihnen anschließen zu können, benötigen Sie einen Festnetz- oder VoIP-Anschluss. An einem freien Steckplatz Ihres Telefonanschlusses oder Ihres Voice-over-IP-Routers (z. B. Ihrer Fritz!Box) können wir das Gerät anschließen.
Sollte kein Telefonanschluss in der Nähe verfügbar oder frei sein, bieten wir Ihnen auch GSM-fähige Hausnotruf-Geräte an. Diese enthalten eine SIM-Karte zur Meldungsübertragung, wobei die Kosten der SIM-Karte nicht in der Notruf-Pauschale inbegriffen sind.
Für das Hausnotrufsystem werden ein normaler Telefonanschluss und eine Steckdose benötigt. Falls kein Festnetzanschluss vorhanden ist, gibt es aufpreispflichtige Hausnotrufgeräte, die mit einer SIM-Karte ausgestattet sind und über das Mobilfunknetz funktionieren.
Bei Internettelefonie benötigt man ein VoIP-Hausnotrufgerät – hier erfolgt der Anschluss an den Router. Keine Sorge: Wir beraten Sie und finden für Sie das passende Gerät.
Ja. Unser Hausnotrufgerät ist mit einem Akku ausgestattet, der nach Ausfall der Stromversorgung den Betrieb für einen Zeitraum von ca. 72 Stunden gewährleistet. Bei Akkubetrieb wird automatisch ein technischer Alarm zur Notrufzentrale ausgelöst.
Nein. Bei der Installation des Gerätes findet eine Einweisung statt. Zur Nutzung des Hausnotrufgerätes braucht man keine besonderen Kenntnisse – im Notfall müssen Sie nur den roten Knopf des Funksenders drücken.
Das Hausnotrufgerät überprüft sich regelmäßig selbst. Störungen wie Stromstörungen oder schwache Batterien werden automatisch unserer Zentrale übermittelt. Bei Störungen wird unverzüglich ein Wartungstermin vereinbart.
Zusätzliche Kosten für Wartung und Reparatur entstehen dem Teilnehmer nicht – es sei denn, das Gerät wurde vom Teilnehmer beschädigt.
Der Funksender
Der Funksender ist ein etwa daumengroßer Sender mit einem fingernagelgroßen roten Punkt. Durch Drücken auf diesen roten Punkt wird ein Impuls an das Basisgerät gegeben, das dann automatisch unsere Zentrale über die Telefonleitung anwählt.
Der Funksender kann entweder wie eine Kette an einer Kordel um den Hals getragen werden oder wie eine Uhr an einem Armband um das Handgelenk. Er kann auch beim Baden oder Duschen getragen werden.
Die Haltbarkeit der Batterie wird vom Hersteller durchschnittlich mit ca. 3 Jahren angegeben – je nach Häufigkeit des Auslösens. Der Funksender meldet sich automatisch in der Zentrale, wenn die Batterie schwach wird, sodass wir wissen, wann der Sender getauscht werden muss.
Der kleine Funksender ist laut Hersteller wassergeschützt. Wir empfehlen dennoch, nach längerem Eintauchen unter Wasser einen Test zu machen.
Die Reichweite des Funksenders beträgt in etwa 50 Meter, je nach Bauweise des Hauses. Bei der Einrichtung eines Hausnotrufsystems wird diese Reichweite stets getestet.
Die Hausnotrufgeräte sind nur komplett mit Funksender. Sollte der Funksender tatsächlich einmal verloren gehen, muss dieser kostenpflichtig ersetzt werden. Dafür wird mit uns ein Servicetermin vereinbart.
Wird der alte Funksender später wiedergefunden und uns zurückgeschickt, kann ein Teil der Kosten erstattet werden.
Installation und Service
Das Hausnotrufgerät wird komplett von unseren Mitarbeitern aufgebaut. Der Kunde muss nichts selber machen.
Das Basisgerät ist ungefähr so groß wie ein Anrufbeantworter und kann an der Telefondose oder einem Router angeschlossen werden. Dort, wo das Gerät einmal installiert ist, bleibt es stehen.
Sie haben weitere Fragen?
Falls Ihre Frage hier nicht beantwortet wurde, kontaktieren Sie uns gerne – wir beraten Sie persönlich und unverbindlich. Oder informieren Sie sich über unsere weiteren Notruf-Lösungen:
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